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Gute Planung ist Alles.
Anders wie bei anderen Wasserrädern wollte ich schrauben und leimen.
Die Seitenringe habe ich so konstruiert, dass ich die Bretter im 45°
Winkel auf der Kappsäge vorbereiten konnte.
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Die Rundungen habe zunächst mit der
Stichsäge grob vorgesägt. Die Abschnitte passen dann innen in den Ring.
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Mathematik
der 7ten Klasse kommt jetzt zum Einsatz. Mittelpunkt ermitteln und dann
mit einer selbstgebauten Verlängerung an derOberfräse werden die Ringe
exakt abgerundet.
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2 Ringe je Seite werden spiegelverkehrt
geleimt und verschraubt.
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16 abgeschrägte Schaufel und
eine Innenbeplankung lassen das Wasserrad schon erahnen.
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Mit
Gewindestangen, die durch die Achse verlaufen lässt sich das Rad
nachträglich justieren. Durch die Abrundung mit der Oberfräse wäre
diese Option vermutlich nicht nötig gewesen. Zusätzlich ist die Achse
mit einem Spannelement an den Speichen fixiert.
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Bei
der Bachgestaltung haben wir darauf geachtet, dass wir keine
Betonfundamente benötigen und nur mit schweren Natursteinen an der
richtigen Positiondie Stabilität erreichen.
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Die Wasserführung ist am Anfang
der Wasserrinne mit einer Klappe verstellbar. Das 150 kg schwere
Wasserrad konnten wir leicht über ein Baubrett in die Halterung hinein
rollen.
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Der Probelauf war für den ersten
Versuch doch recht positiv. Jedoch
hatten wir zurerst das Rad in Eichenholz gelagert. Grundsätzlich
funktioniert das sehr gut, aber hat in unserem Fall zeitweise zu
Resonanzschwingungen geführt, die sich wie ein röhrender Hirsch
angehört haben.
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Mit
einer speziellen Schleifvorrichtung haben wir das Achsrohr nachträglich
im laufenden Betrieb auf die Größe der Stehlager abgeschliffen. Jetzt
ist Ruhe und die Wassermenge konnte deutlich reduziert werden, da die
neuen Kugelager deutlich weniger Reibung haben.
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Bei Fragen schreibt einfach
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